FilmProjekt Selm besucht Signal Iduna Park

Seit dem Sommer 2017 besteht die Videoprojektgruppe „FilmProjekt Selm“. Diese Gruppe aus Selmer Jugendlichen beschäftigt sich mit den Fassaden, die Selm bietet. Das Ziel der Gruppe ist es, alle  interessanten Orte aus Selm mit der Kamera festzuhalten. Außerdem finden spannende Projektausflüge statt, welche für Abwechslung sorgen sollen. Begleitet wird die Gruppe von Benedikt Dorth, dem Jugendpfleger der Stadt, fachliche Tipps werden vom Medienpädagogen Jörg Hannemann gegeben. Der 29. April 2018 war für das Team jedoch ein ganz besonderer Tag, denn neben den routinemäßigen Dreharbeiten wurde ein einmaliger Ausflug in den Signal Iduna Park veranstaltet. Dieser wurde vom Projekt organisiert und das Ganze passierte auf hohem Niveau.

Um 11:30 Uhr begann die Führung, bei der es viel zu bestaunen gab, zum Beispiel das Stadiongefängnis. „Es war wirklich aufregend, in einer echten Zelle zu stehen“, erzählte eine Teilnehmerin. Gerade der Blick auf die berühmte Südtribüne erzeugte bei den meisten Gänsehaut.

Auch wenn das Ganze eher nach einer gewöhnlichen Stadiontour aussah, wurde intensiv gearbeitet und gefilmt.

Der erste Stop war die sogenannte „Mixed Zone“: Dort befindet sich der offizielle Interviewbereich. Das Projekt hatte die Möglichkeit, wie die großen Sender Interviews zu führen. Anschließend ging es in die Umkleiden, den Dopingkontrollraum und das Schiedsrichterbüro. Im Spielertunnel konnten sich alle Beteiligten wie echte Fußballspieler der 1. Mannschaft fühlen. Den Rasen durften sie leider nicht betreten, da die Grünfläche gegenüber Bakterien extrem empfindlich scheint.

Zum Ende der Tour gab es noch einige Insiderinformationen, diese wurden im Stadiongefängnis mit der Gruppe geteilt.

Nachdem die Führung abgeschlossen war, gab es eine kleine Pause mit leckeren Snacks. Einer davon war die originale BVB-Stadionwurst. „So eine leckere Wurst habe ich noch nie gegessen“, meinte einer der Nachwuchsfilmer.

Das Spiel der U23 konnte sich das FilmProjekt gratis ansehen. Selbstverständlich hatten dort alle reichlich zu tun. Vor allem Zeitraffer waren auf dem Programmpunkt, aber auch grandiose Spielsituationen wurden mit Videos festgehalten.

Um die Aufnahmen für die semiprofessionelle Dokumentation „in den Kasten“ zu bekommen, wurden drei Kameras genutzt. Diese wurden freundlicher Weise von der Stadt Selm zur Verfügung gestellt. Die gute Zusammenarbeit zwischen den Projektleitern Alexander Nimtz und Daniel Vieweg zahlte sich aus. Alle Videosequenzen sind ohne Komplikationen gelungen. Als Fazit bleibt nur noch zu sagen: Erfolgreich abgeschlossen! Doch das Projekt hat sein Ende noch lange nicht gefunden.

Alle Interessenten können sich unter [email protected] melden.

 

About the author: Alexander Nimtz

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Mein Name ist Alexander und ich leite das FilmProjekt Selm, sowie die Zeitung "PunktSZ"

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